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Siemens Energy, BerlinUmnutzung und Sanierung der 
denkmalgeschützten Gebäude 50/51 

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Für die Siemens Energy Estate GmbH plant und realisiert die IPROconsult GmbH als Generalplaner die Umnut-zung und denkmalgerechte Sanie-rung der Gebäude 50 und 51 am Standort Huttenstraße 12 in Berlin-Moabit. Die historischen Gebäude werden zu einer modernen betrieb-lich integrierten Ausbildungs-, Schu-lungs- und Arbeitsstätte für Siemens Energy weiterentwickelt. 

 

Das Nutzungskonzept verbindet Werkstatt- und Instandhaltungsbe-reiche, Maschinen- und CNC-Arbeits-plätze, Schulungs- und Computer-räume, flexible Arbeits- und Be-sprechungsbereiche, Büroflächen so-wie ergänzende Aufenthalts-, Lager-, Technik- und Sozialräume.

 

Die Planungsaufgabe besteht darin, den industriegeschichtlich geprägten Bestand dauerhaft zu sichern und zugleich die räumlichen, technischen und funktionalen Voraussetzungen für eine zeitgemäße Berufsausbildung zu schaffen. Dabei werden die Gebäude an aktuelle Anforderungen des Brandschutzes, der Barrierefrei-heit, des Wärme- und Schallschutzes, der technischen Gebäudeausrüstung-

sowie der betrieblichen Nutzung an-gepasst. Ziel ist eine robuste und langfristig nutzbare Gebäudestruktur, die den besonderen Charakter des Standorts bewahrt und neue Formen des Lernens, Arbeitens und prak-tischen Ausbildens ermöglicht.

 

Die Gebäude 50 und 51 stehen als zusammenhängendes Baudenkmal unter Schutz. Prägende Bauteile wie die Klinkerfassaden, Sichtmauer-werksflächen, historische Fenster- und Portalbereiche sowie ausgewähl-te Innenräume werden denkmalge-recht instandgesetzt und in das neue Nutzungskonzept integriert. 

 

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem geschützten Bereich im ersten Ober-geschoss des Gebäudes 50 mit seiner historischen Flursituation, den Be-standstüren und den erhaltenen Holz-einbauten. Neue Eingriffe werden zu-rückhaltend entwickelt, konstruktiv nachvollziehbar ausgebildet und mit der historischen Substanz in Be-ziehung gesetzt. Die denkmalge-rechte Transformation umfasst neben der Sanierung von Dach, Fassade und Fenstern auch die Instandsetzung und Sicherung tragender Bauteile, die

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Auftraggeber
Siemens Energy Global GmbH & Co. KG
Bauherr

Siemens Energy Real Estate GmbH

Leistungen

Architektur
Tragwerksplanung
Technische Ausrüstung
Freianlagenplanung
Brandschutz
Bauphysik
Fördermittelberatung
Bauüberwachung
Bauleitung
LP 2 - 8
LP 2 - 8
LP 2 - 8
LP 2 - 7
 


 
 

Projektleitung

Christopher Müller
Architektur
Fanny Schindler
Tragwerksplanung
Padideh Sarafraz
Technische Ausrüstung
Felix Schlamm
Freianlagenplanung
Silke Peuker
Brandschutzkonzept
Justus Tiepmar
Bauphysik
Susanne Weidelt
Fördermittelberatung
Susanne Weidelt
Bauüberwachung/-leitung 
Joe Stottmeister
BIM-Gesamtkoordination
Jenny Rauschdorf
Lukas Kadisch

Planungszeitraum

01.2025 - 05.2026
Bauzeit
06.2026 - 09.2027
Fertigstellung
09.2027 

Fläche (Brutto)

Grundfläche                         1.860 m²
Geschossfläche                 10.931 m²


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denkmalgeschützten Gebäude 50/51

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behutsame Integration neuer tech-nischer Anlagen sowie die energe-tische Ertüchtigung der Gebäude-hülle. Hierzu werden unter anderem denkmalverträgliche Innendämmlö-sungen, die Erneuerung bzw. Instand-setzung von Fenstern und die Inte-gration einer dachintegrierten Photo-voltaikanlage untersucht und umge-setzt. Maßgeblich bleiben dabei der Erhalt der Dachsilhouette, ein sorg-fältiger Umgang mit historischen Oberflächen und die dauerhafte Funktionsfähigkeit der Bestandskons-truktionen.

 

IPROconsult koordiniert als General-planer die Fachdisziplinen Architek-tur, Tragwerksplanung, Technische Gebäudeausrüstung, Brandschutz, Bauphysik und Freianlagenplanung. Im Mittelpunkt steht die fachübergrei-fende Bearbeitung der komplexen Schnittstellen eines industriell ge-prägten Bestands: zwischen histori-scher Konstruktion und neuer Nut-zung, zwischen Tragwerk und tech-nischer Infrastruktur sowie zwischen denkmalpflegerischen Anforde-rungen, Genehmigungsprozessen und Bauausführung. Die Generalpla-nung verbindet die Fortschreibung der planerischen Grundlagen mit der Koordination von Ausführungsdetails und der Begleitung der baulichen Umsetzung. Insbesondere bei Eingrif-

fen in tragende Bestandsbauteile, bei der Führung technischer Medien, bei Durchbrüchen, Fassadenanschlüssen, Fensterdetails und brandschutztech-nischen Ertüchtigungen ist eine enge Abstimmung zwischen den Fachpla-nungen erforderlich. Ziel ist es, tech-nische Lösungen frühzeitig auf ihre Umsetzbarkeit, ihre Auswirkungen auf die historische Substanz und ihre Wechselwirkungen mit anderen Ge-werken zu prüfen. So werden Pla-nungssicherheit, Termin- und Kosten-transparenz sowie eine qualitätsvolle Ausführung im Bestand unterstützt.

 

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die BIM-gestützte Pla-nungsmethode. Digitale Fachmodelle und strukturierte Planstände dienen als gemeinsame Arbeitsgrundlage für Architektur, Tragwerksplanung und Technische Gebäudeausrüstung. Die modellbasierte Bearbeitung erleich-tert die räumliche Koordination kom-plexer Bestands- und Umbausitua-tionen, beispielsweise bei der Einord-nung neuer Einbauten, der Abstim-mung von Höhenlagen, der Führung von Leitungen und Kanälen sowie bei der Planung konstruktiver und brand-schutztechnischer Anschlüsse.

 

BIM wird dabei nicht allein als Werk-zeug zur Modellierung verstanden, sondern als Methode für transparente

Kommunikation und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse. Über die Pro-jektplattform Autodesk Forma werden relevante Planungsstände, Fachmodel-le und Aufgaben digital bereitgestellt, geprüft und fortgeschrieben. Interak-tive Besprechungen direkt am 3D-Modell ermöglichen es, räumliche Zusammenhänge, Kollisionen und Schnittstellen anschaulich zu bewerten und Lösungen gemeinsam mit den Projektbeteiligten zu entwickeln. Der digitale Informationsaustausch unter-stützt damit die laufende Planungsko-ordination, die Nachverfolgung offener Punkte und die Sicherung eines abge-stimmten Arbeitsstands für die Aus-führung.

 

Die Projektentwicklung erfolgt in engem Austausch mit Bauherrschaft, späteren Nutzern, Fachplanern, Denk-malpflege und ausführenden Unter-nehmen. Planungsworkshops mit Nutzer und Bauherr schaffen einen verbindlichen Rahmen, um funktionale Anforderungen, betriebliche Abläufe und räumliche Qualitäten frühzeitig zusammenzuführen. Entscheidungen zu wesentlichen Gestaltungs-, Nut-zungs- und Schnittstellenthemen wer-den damit interdisziplinär vorbereitet und in die Planung überführt.

 

Das Projekt edu4energy steht bei-spielhaft für eine Generalplanung im anspruchsvollen denkmalgeschützten Bestand: Die historische Identität der Gebäude wird erhalten, während gleichzeitig eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Ausbildungsumge-bung für Siemens Energy entsteht.


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denkmalgeschützten Gebäude 50/51

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